Rote Bete

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Die Rote Rübe (Beta vulgaris) zählt zur Familie der Gänsefußgewächse und ist mit Mangold, Zucker- und Futterrübe verwandt. Die Herkunft wird im Mittelmeerraum vermutet. Von Italien aus verbreitete sich die Rote Bete schnell nach Mitteleuropa. Obwohl es sich um ein klassisches Wintergemüse handelt, wird die Rote Bete in Deutschland das ganze Jahr über angeboten. Etwa ab Ende August kann man die ausgewachsenen Knollen ohne die Blätter kaufen.

 

Inhaltsstoffe: Vollgepackt mit Vitaminen, Eisen und Antioxidantien

Die kleine Knolle ist echtes Powerfood für Sportler und Sportlerinnen.Das sogenannte Betanin, der rote Pflanzenfarbstoff aus der Rübe, wirkt stark antioxidativ und antikancerogen – schützt somit vor Zellschäden, Zellveränderungen und Entzündungsprozesse im Körper. Betanine stimulieren zudem die Leberzellen und helfen so, Giftstoffe abzutransportieren.Das enthaltene Betanin stärkt zudem die körpereigene Abwehr und schützt den Körper vor Infekten. Diese Wirkung wird von anderen wertvollen Stoffen in der Roten Bete wie Vitamin C, Zink und Selen noch zusätzlich unterstützt. Wer zu Erkältungen neigt und somit schwache Abwehrkräfte hat, sollte also unter anderem Rote Bete essen.Außerdem beugen diese Inhaltstoffe auch Ablagerungen in den Gefäßen vor, Blutdruck und Homocysteinspiegel gehen runter. So wird das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle gesenkt. Auch auf den Blutkreislauf wirkt sich die gesunde Rübe positiv aus, denn durch den Anteil an Eisen, B-Vitaminen und Folsäure wird die Blutbildung angekurbelt. Wer unter Eisenmangel leidet, sollte also regelmäßig zur Roten Bete greifen.Reich an Folsäure, Vitamin B und Ballaststoffen, kurbelt die farbenfrohe Knolle die Verdauung und den Stoffwechsel tüchtig an.Geistlich wie auch physisch – das in der Rote Bete enthaltene Nitrat sowie die Mineralstoffe Kalium und Magnesium sorgen dafür, dass Muskeln und Zellen optimal versorgt werden. Das Nitrat wird im Körper zu Stickoxid umgewandelt, die Blutgefäße weiten sich, mehr Sauerstoff wird transportiert und somit verbessert sich die Konzentrationsfähigkeit.Zudem ist die Knolle reich an Ballaststoffen und pflanzlichem Eiweiß, die lange satt halten.

Tatsächlich kann der regelmäßige Verzehr von Roter Bete das Abnehmen begünstigen. Das liegt vor allem an ihrem hohen Wasser- sowie Ballaststoffanteil, der den Blutzuckerspiegel konstant hält und etwas länger sättigt.Des Weiteren wird die Fettverbrennung aufgrund des Nitratgehalts angekurbelt, da das Nitrat den Energieverbrauch in den Muskelzellen und Mitochondrien – die Kraftwerke jeder Zelle – steigert.

Verwendung und Zubereitung

Roten Rüben können in der Küche vielseitig verwendet werden: Meist werden sie gekocht als Salat oder Essiggemüse verzehrt. Sie sind auch als Rohkost im Salat oder als Saft bekömmlich. Als warme Gemüsebeilage harmonieren sie mit Fleisch und Fisch und passen gut in Suppen und Eintöpfe. Sehr bekannt ist das aus Russland stammende Gericht Borschtsch, ein Eintopf mit Roten Rüben, Weißkraut und Fleisch. Kren, Ingwer, Kümmel und Kräuter wie Koriander, Dille, Petersilie und Schnittlauch passen gut zu Roten Rüben.

Rote Rüben werden in gesalzenem Wasser gekocht. Rüben mit einem Gewicht von ca. 200 Gramm sind in 50 bis 60 Minuten gar. Kleine junge Rüben sind schneller durch. Geschnitten und geschält werden sie am besten erst nach dem Kochen.

Lagerung

In ein feuchtes Tuch eingewickelt, halten sich die Knollen zwei bis drei Wochen im Kühlschrank. Ratsamer ist es jedoch, das Gemüse in Holz- oder Kunststoffkisten mit feuchtem Sand in einem dunklen und frostfreien Kellerraum bei drei bis vier Grad Celsius zu lagern. Ideal ist ein Ort mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Achtung: Bei Temperaturen über fünf Grad Celsius beginnen die Rüben auszutreiben, unter dem Gefrierpunkt bekommen sie schwarze Flecken.

 

Rote Rübe Rezepte

 

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